Indien: Acht Verletzte bei Erdbeben in Uttarakhand

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Vergangene Nacht erschütterte ein Erdbeben den Indischen Bundesstaat Uttarakhand am Südrand des Himalaya. Laut indischer Meteorologiebehörde hatte das Erdbeben Magnitude 5.1, das Epizentrum lag im Distrikt Chamoli, etwa 270 km von der Indischen Hauptstadt Neu Delhi entfernt, wo die Erschütterungen noch mit geringer Intensität wahrgenommen wurden. Deutlich stärker war das Beben im Epizentralgebiet. Dort und in anderen Orten wie Dehradun verließen tausende Menschen ihre Häuser und verbrachten die Nacht im Freien. Bisher gibt es keine Meldungen über Verletzte. Einige Häuser in Dörfern nahe des Epizentrums wurden beschädigt. Details werden zur Zeit untersucht.
Wenige Stunden vor dem Erdbeben wurden bei einem Erdrutsch in Chamoli, bedingt durch die Schneeschmelze, vier Menschen getötet und zwei verletzt.

Update 20.33 Uhr
Mindestens 8 Personen wurden beim Erdbeben durch herabstürzende Trümmerteile verletzt. Darunter fünf Kinder und Jugendliche. Zwei Wohnhäuser sind beim Erdbeben komplett zerstört worden. Etwa 500 weitere wurden beschädigt. Wie viele Menschen genau betroffen sind, ist noch nicht klar. Der Katastrophenschutz hat davor gewarnt, beschädigte Häuser zu betreten, da diese im Falle eines Nachbebens einstürzen könnten. Es wurden Zelte und Lebensmittel bereitgestellt.

Uttarakhand

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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