Nepal: Zwei Todesfälle durch starkes Nachbeben

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Die Serie von starken Nachbeben in der Entwicklungsregion Mitte in Nepal dauert an. Am Samstagabend Ortszeit trat das stärkste Beben der letzten Tage auf. Nach Angaben der Nepalesischen Seismologiebehörde erreichte es Magnitude 5.5. USGS nennt M5.7. Das Epizentrum lag nordöstlich von Kathmandu.
An vielen Orten von Nepal verließen Menschen aufgrund der starken Erschütterungen Gebäude und suchten freie Flächen auf. Meldungen über neue Schäden gibt es zur Zeit noch nicht.

Auch in den indischen Regionen Bihar, Uttar Pradesh, Sikkim, Assam und Bengalen, sowie in Teilen von Bangladesh waren die Erschütterungen spürbar und verursachten Panik. In Bihar wurde eine Person von einer umstürzenden Mauer erschlagen, berichtet livehindustan. Eine weitere erlitt aufgrund der Panik einen tödlichen Herzinfarkt. Meldungen über weitere Opfer und Schäden gibt es bisher nicht.

Das Hauptbeben am 25. April (M7.8) tötete mehr als 8500 Menschen und zerstörte fast 500.000 Gebäude in Nepal, China, Indien und Bangladesh. Ein schweres Nachbeben (M7.3) am 12. Mai führte zu 201 weiteren Todesfällen. Insgesamt wurden mehr als 23.000 Menschen verletzt.
Mindestens 17 weitere Menschen starben bei anderen Nachbeben.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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