Kolumbien: Panik und Schäden durch Erdbeben in Armenia

Die etwa 400.000 Einwohner der kolumbianischen Stadt Armenia in der Region Quindio westlich der Landeshauptstadt Bogota wurden am Freitagmorgen Ortszeit von einem moderaten Erdbeben erschreckt. Das Epizentrum lag 12 km südlich vom Stadtzentrum. Nach Angaben des Erdbebendienstes von Kolumbien erreichte das Erdbeben Magnitude 4.2. Die Tiefe lag mit 4 km sehr oberflächennah.
In Armenia waren die Erschütterungen stark zu spüren. Viele Menschen gerieten in Panik, Hochhäuser und öffentliche Gebäude wurden evakuiert. Erste Untersuchungen des Katastrophenschutz ergaben, dass mehrere Schulen der Stadt beim Erdbeben leicht beschädigt wurden. Risse in Mauern und zerbrochene Fenster wurden gemeldet. Über weitere Schäden wurde zunächst nichts bekannt.
Mindestens eine Person musste nach dem Beben wegen eines Schocks im Krankenhaus behandelt werden.

Werbung

Armenia wurde im Jahr 1999 von einem Erdbeben der Stärke 6.4 verwüstet, bei dem über die Hälfte aller Gebäude der Stadt zerstört wurden. Etwa 1200 Menschen starben während, weitere 1000 an den Folgen des Erdbebens.

Kolumbien

The following two tabs change content below.
Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)

Werbung

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei