45 Verletzte durch Erdbeben nahe Sorong

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Update 27. September, 08.23 Uhr
2889 Gebäude wurden das Erdbeben in Sorong und umliegenden Dörfern beschädigt oder zerstört, davon über 2400 allein in Sorong. Knapp 1000 von ihnen erlitten schwere Schäden oder wurden vollständig zerstört. Unter den betroffenen Gebäuden sind auch 14 Kirchen, 3 Moscheen, 7 Schulen, sowie ein Krankenhaus und das Flughafengebäude.

Update 26. September, 08.41 Uhr
Die ersten Angaben vom Katastrophenschutz wurden nach unten korrigiert. Demnach habe es nur 45 Verletzte infolge des Erdbebens gegeben. Betroffen waren neben Sorong auch 18 kleine Dörfer im Umkreis der Stadt. Dort sollen insgesamt 843 Gebäude beschädigt, teilweise zerstört worden sein. Andauernde Nachbeben verursachten Panik, sodass viele Menschen weiterhin außerhalb ihrer Häuser bleiben. Ungeschädigte Krankenhäuser und andere öffentliche Gebäude wurden wieder bezogen. Von den verletzten werden nur noch sieben stationär behandelt, darunter eine ältere Frau, die durch ein einstürzendes Gebäude schwere Verletzungen an Kopf und Fuß erlitten hat.

Update 25. September, 07.13 Uhr
Mindestens 62 Menschen wurden infolge des Erdbebens verletzt. 17 von ihnen schwer. Da die Krankenhäuser in Sorong nach dem Erdbeben evakuiert wurden, werden die meisten Patienten draußen behandelt. Das Ausmaß der Schäden wird zur Zeit noch untersucht. Mindestens 257 Häuser und Sorong wurden beschädigt, einige stürzten ein. Für Opfer des Erdbebens werden zur Zeit vom Katastrophenschutz Notunterkünfte gebaut. Hilfsgüter sollen angeliefert werden

Originalmeldung:
Indonesien – Ein starkes Erdbeben traf um 17.53 Uhr die indonesische Provinz Papua-Barat im äußesten Westen der Insel Papua. Vorläufige Angaben des USGS nennen Magnitude 6.6. Die indonesischen Behörden geben das Erdbeben mit Magnitude 6.8 an. Das Epizentrum lag demnach wenige Kilometer vor der Küste der als „Vogelkopf“ bezeichneten Region, etwa 40 km nördlich der Großstadt Sorong. In Sorong war das Beben mit hoher Intensität spürbar. Laut Berechnungen des USGS wurde dort mindestens Intensität VII erreicht. Mit schweren Schäden ist zu rechnen.
Eine Tsunami-Warnung hat es nicht gegeben, bei einem Erdbeben dieser Magnitude ist ein kleiner Tsunami jedoch nicht auszuschließen.

Nach ersten Medienberichten fiel in weiten Teilen von Sorong der Strom infolge des Erdbebens aus. Zur Zeit gibt es noch keine Informationen über Schäden.

Zuletzt wurde die Region Papua-Barat im Jahr 2009 von einem schweren Erdbeben getroffen. Es erreichte Magnitude 7.7. Das Epizentrum lag deutlich östlich in einer sehr dünn besiedelten Region, sodass nur 5 Menschen starben. Einer davon in Sorong.

wird fortgesetzt..

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Lukas Rentz

Lukas ist 18 und macht voraussichtlich 2018 sein Abitur an einem Gymnasium in Alzey. Anschließend soll ein Geologie-Studium folgen.

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