Starkes Erdbeben im Nordosten von China

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China – Ein starkes Erdbeben war am Samstagvormittag (2.) im Nordosten von China zu spüren. Das Epizentrum lag nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes in der Heilongjiang. Das Beben erreichte demnach Magnitude 6.4. Da das Hypozentrum des Erdbebens in etwa 580 Kilometern Tiefe lag, waren die Erschütterungen in Teilen von Heilongjiang nur mit geringer Intensität spürbar. Viele Einwohner der nahe gelegenen Stadt Mudanjiang, vor allem Fußgänger, berichten, dass sie das Erdbeben gar nicht wahrgenommen haben. Schäden traten infolge des Bebens nicht auf. Jedoch wurde kurzzeitig der Betrieb an zwei Bahnlinien eingestellt, um die Strecke auf mögliche Schäden zu untersuchen. Auch am Flughafen Mudanjiang kam es zu Verspätungen.

Es ist das schwerste Erdbeben in China seit fast sechs Monaten.

Tiefe Erdbeben treten gelegentlich in denProvinzen Heilongjang und Jilin, sowie angrenzenden Regionen von Russland und Nordkorea auf. Ursache dieser ist die Subduktionszone vor der Küste von Japan. Die Pazifische Platte ist unter China bereits bis zu 600 Kilometer in den Erdmantel abgetaucht. Innerhalb der nochimmer kühlen Platte kommt es dabei zu Brüchen im Gestein, die zu Erdbeben führen können. Das heutige Erdbeben gehört zu den stärksten, die dort in den vergangenen Jahren verzeichnet wurden. In den Jahren 1999 und 2002 traten schwere Erdbeben der Stärke 7.1 bzw. 7.3 auf.

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China

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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