Schäden und Verletzte durch Erdbeben nahe Algier

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Algerien – Bewohner der algerischen Hauptstadt Algier und umliegender Orte wurden in der Nacht zu Mittwoch (10. Februar) von einem Erdbeben aus dem Schlaf gerissen. Nach Angaben des algerischen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 4.7. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Hammam-Melouane im Süden der Region Blida, knapp 35 Kilometer vom Zentrum Algiers entfernt.

Secousse le 10 Février 2016 à 02h12 mn de magnitude 4.7localisée à 03 km Nord de Hammam Melouane wilaya Blida

Posted by CRAAG on Dienstag, 9. Februar 2016

In Algier und anderen Städten verließen viele Menschen aus Angst ihre Häuser und verbrachten den Rest der Nacht im Freien. In der Epizentralregion traten nach ersten Meldungen einige Schäden an Privathäusern auf. Auch einzelne Schulen sollen betroffen sein. Infolge der Panik wurden mehrere Personen verletzt und zeitweise im Krankenhaus behandelt. Meldungen über schwere Verletzungen gab es nicht. Größere Nachbeben wurden bisher nicht registriert.

Die Region Blida war in den vergangenen Jahren seismisch sehr aktiv. Bei einer Serie mehrerer moderater Erdbeben in Dezember und Januar 2014/2015 wurden hunderte Häuser beschädigt und dutzende Menschen verletzt.
Algier wurde im August 2014 zuletzt von einem größeren Erdbeben getroffen. Es erreichte Magnitude 5.6, beschädigte hunderte Gebäude und führte zum Tod von sechs Menschen.
Im Jahr 2003 starben durch ein Erdbeben der Stärke 6.8 in Algier und Umgebung mehr als 2200 Menschen.Algier

 

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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