Starkes Erdbeben im Süden von Griechenland

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Griechenland – Weite Teile des Landes wurden am Montagabend (15.) von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Epizentrum lag im Westen der Halbinsel Peloponnes, etwa 180 Kilometer westlich von Athen. Nach vorläufigen Angaben der Universität Athen erreichte das Beben Magnitude 5.2. Der Türkische Erdbebendienst gibt Magnitude 5.3 an. Die Erschütterungen waren nach ersten Zeugenmeldungen beim EMSC auf dem gesamten Peloponnes bis in die Hauptstadt spürbar. Besonders in den Städten Pyrgos und Patras wurde das Beben als stark empfunden. Teilweise verließen die Menschen aus Angst ihre Häuser.
Das Hypozentrum des Erdbebens lag nur wenige Kilometer unter der Oberfläche, sodass in der Epizentralregion leichte Schäden möglich sind.

Es ist eines der stärksten Erdbeben, die Griechenland in den letzten Monaten getroffen haben.

Update 20.53 Uhr
Polizeistationen in Dörfern nahe des Epizentrums erhielten einige Meldungen über Schäden. Details dazu wurden noch nicht bekannt gegeben.

Update 22.05 Uhr
Besonders von den Schäden betroffen ist der kleine Ort Krestena westlich vom Epizentrum. Nach Angaben der örtlichen Polizei wurden dort dutzende Gebäude beschädigt. Vor allem Risse im Mauern wurden gemeldet. Die Bewohner des Ortes verbrachten die letzten Stunden aus Angst vor weiteren Erdbeben im Freien. Gebäude in Krestena sind größtenteils älter und nicht erdbebenresistent gebaut.

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Griechen

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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