Erdbeben nahe Lienz

Share Button

Österreich – Im Süden des Landes hat es am Mittwochmorgen ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik traf das Beben den Süden des Bundeslandes Tirol. Es erreichte Magnitude 2.7. Das Epizentrum lag bei Obertilliach nahe der Stadt Lienz an der Grenze zu Italien. Der Herd des Erdbebens lag in 12 Kilometern Tiefe. Es gibt zur Zeit keine Meldungen über Spürbarkeit. Erdbeben dieser Stärke sind aber in der Regel nahe des Epizentrums deutlich wahrnehmbar. Mit Schäden muss nicht gerechnet werden.

[sc name=“Gespürt“]

Das Beben ist das jüngste einer Serie von leichten Erdbeben, die weite Teile der Alpen in den letzten Monaten erschütterten.

Tirol ist eines der erdbebengefährdetsten Bundesländer Österreich. Speziell rund um Innsbruck kommt es immer wieder zu kleinen, teils schwarmartig auftretenden Erdbeben. Nur selten sind diese so stark, dass sie Schäden verursachen. Starke Erdbeben über Magnitude 5.5 mit Gebäudeschäden und Todesopfern traten in den Jahren 1572, 1670 und 1689 auf.

Lienz

Beiträge der gleichen Kategorie

Erdbebenschwarm in Niederösterreich Originaltext vom 16. Oktober, 17:01 UhrÖsterreich - Mehrere dutzend Erdbeben haben innerhalb von rund 24 Stunden das Bundesland Niederösterreich g...
Moderates Erdbeben erschüttert Venetien Italien - In den italienischen Alpen hat sich am Mittwochmittag ein moderates Erdbeben ereignet. Betroffen war die Region Venetien im Nordosten des La...
Zwei Erdbeben bei Wiener Neustadt Österreich - Zwei leichte Erdbeben haben in der Nacht zu Sonntag Bewohner von Niederösterreich erschreckt. Nach Angaben der Zentralanstalt für Meteoro...
Leichtes Erdbeben bei Kufstein Österreich / Kiefersfelden - Nahe der Grenze zu Deutschland hat sich am Vormittag ein leichtes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag nach Angaben der ...
The following two tabs change content below.

Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)