Erdbeben erschüttern Teile von Pakistan und Indien

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Pakistan / Indien – Mehrere moderate Erdbeben haben am Sonntag Teile der Indischen Subkontinents erschüttert und dabei an vielen Orten Panik verursacht. Dabei wurden mindestens vier Personen verletzt.

Das erste Erdbeben erschütterte den Indischen Bundesstaat Gujarat im Westen des Landes. Das Epizentrum lag an der Küste, etwa 100 Kilometer südlich der 5-Millionen-Stadt Ahmedabad. Laut Indischer Meteorologiebehörde erreichte das Beben Magnitude 4.5. Zunächst wurde es mit Magnitude 4.7 angegeben. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen des Staates spürbar. Der Katastrophenschutz führte Untersuchungen auf mögliche Schäden in mehreren Dörfern durch. Bisher wurden keine Informationen dazu bekannt. In der Stadt Palitana südlich des Epizentrums wurde ein Mensch verletzt, als er in Panik aus dem zweiten Stock eines Wohnhauses sprang. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Über seinen Zustand machten Behörden keine Angaben.

Im benachbarten Pakistan erschütterte ein ähnlich starkes Erdbeben am Nachmittag den Bundesstaat Punjab. Es erreichte nach Angaben der Pakistanischen Meteorologiebehörde Magnitude 4.4. Das Epizentrum lag dabei in einer sehr dicht besiedelten Region, etwa 35 Kilometer südwestlich der 7-Millionen-Stadt Lahore. Auch in den Millionenstädten Faisalabad und Gujranwala nahe des Epizentrums waren die Erschütterungen deutlich, teils stark spürbar. Eine geringe Intensität wurde auch in der Indischen Millionenstadt Amritsar im Bundesstaat Punjab (Indien) verzeichnet.
Viele Menschen gerieten in Panik. Bewohner von Lahore sprechen von einem sehr starken Erdbeben. Einige fürchteten, dass Gebäude einstürzten. Nach aktuellen Meldungen wurden mindestens drei Menschen bei dem Erdbeben verletzt. Zwei Personen wurden von einstürzenden Wänden, bzw. Decken getroffen. Eine Frau verletzte sich durch einen umstürzenden Fernseher. Alle drei werden in Krankenhäusern behandelt.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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