Neues Erdbeben im Osten von Tirol

Österreich – Das Bundesland Tirol kommt nicht zur Ruhe. Nach einem größeren Erdbebenschwarm nahe der bayrischen Grenze am vergangenen Wochenende und einem spürbaren Erdbeben in Innsbruck hat es am Samstagabend im Osten des Bundeslandes ein neues Erdbeben gegeben. Nach vorläufigen Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erreichte es Magnitude 2.9. Das Epizentrum lag zwischen Zillertal und Inntal nahe der Stadt Schwaz, knapp 30 Kilometer von Innsbruck entfernt.

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Rund um das Epizentrum wurde das Erdbeben deutlich verspürt. Mit Schäden muss jedoch nicht gerechnet werden.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 22.40

Magnitude: 2.9

Tiefe: 7 km

Spürbar:

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Tirol ist eines der erdbebengefährdetsten Bundesländer Österreich. Speziell rund um Innsbruck kommt es immer wieder zu kleinen, teils schwarmartig auftretenden Erdbeben. Nur selten sind diese so stark, dass sie Schäden verursachen. Starke Erdbeben über Magnitude 5.5 mit Gebäudeschäden und Todesopfern traten in den Jahren 1572, 1670 und 1689 auf.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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