Verletzte und Schäden durch Erdbeben in Quito

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Quito – Erneut wurde die Ecuadorianische Hauptstadt von einem Erdbeben getroffen. Nach Angaben des Geophysikalischen Instituts von Ecuador trat das Beben am Sonntagabend (Ortszeit) im Nordosten der Hauptstadt auf. Es erreichte Magnitude 4.6. Das Epizentrum lag im Ortsteil Puembo nahe des Flughafens. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen der Stadt kräftig spürbar. Wie der Katastrophenschutz mitteilte, gab es einige Schäden.Mindestens 45 Gebäude waren nach ersten Schätzungen betroffen. Darunter auch eine Kirche, wo die Decke teilweise eingestürzt ist. Zudem gab es einen kleineren Erdrutsch auf einer Hauptstraße. In Teilen von Quito fiel nach dem Beben kurzzeitig der Strom aus.
Insgesamt sechs Menschen wurden leicht verletzt. Der Bürgermeister teilte mit, man werde für Menschen, deren Häuser beschädigt sind, Notunterkünfte in Hostels einrichten.

Bereits am 8. August hat es in Puembo ein moderates Erdbeben mit Stärke 4.7 gegeben. Dabei wurden zwei Menschen verletzt. Ursprung der dortigen Aktivität, die bereits im Jahr 2014 begann, geht auf eine lokale Störung in geringer Tiefe zurück.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. September, 02:22

Magnitude: 4.6

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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