Schäden durch Erdbeben in Kolumbien

Kolumbien – Zwei moderate Erdbeben haben am Sonntagabend (30., Ortszeit) die kolumbianische Region Huila getroffen. Nach Angaben des United States Geological Survey erreichte das erste Beben um 1:20 Uhr MEZ Magnitude 5.4. Ein kleineres mit Magnitude 5.0 folgte kurz darauf. Die Epizentren lagen im Nordosten der Region an der Grenze zum Department del Meta, etwa 130 Kilometer von der Hauptstadt Bogota entfernt. Die Tiefe der Erdbeben lag bei rund 40 Kilometern.
Nahe des Epizentrums war das erste Erdbeben stark spürbar. Es verursachte Steinschläge, wodurch mehrere Straßen unpassierbar wurden. Mindestens 14 Wohnhäuser erlitten nach einer vorläufigen Zählung Schäden. An zwei stürzten Wände und Dachteile ein. Verletzt wurde offenbar niemand. Zudem gab es leichte Schäden an einem Verwaltungsgebäude und an einer Kirche. Zwei Menschen mussten wegen eines Schocks ärztlich behandelt werden.

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Zeugenmeldungen
Ibague (Tolima)
Ich wurde in der Nacht zum 31. Oktober durch sehr heftiges schütteln meines Bettes geweckt. Ich glaube es war so ca. 4 Uhr morgens, aber ganz genau weiß ich das nicht mehr. Ich wohne im Hotel Estelar in Ibarge.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 31. Oktober, 01:20 Uhr und 04:05 Uhr

Magnitude: 5.4 und 5.0

Tiefe: ca. 40 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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