Erdbeben in Nepal verursacht Todesopfer

Nepal – Bei einem starken Erdbeben im Osten des Landes kam es in der Nacht zu Montag (28.) zu einigen Schäden. Nach Angaben der Nepalesischen Seismologiebehörde erreichte das Erdbeben Magnitude 5.6. Das United States Geological Survey (USGS) gibt es mit Magnitude 5.6. Das Epizentrum lag demnach in der östlichen Region nahe des Mt. Everest. Die Erschütterungen waren im ganzen Land, sowie in angrenzenden Regionen Chinas und Indiens, sowie in Teilen von Bhutan und Bangladesh spürbar. Nahe des Epizentrums verursachte das Erdbeben einige Schäden. Mindestens ein Wohnhaus wurde komplett zerstört. Zahlreiche weitere wurden leicht beschädigt. Mindestens eine Person wurde leicht verletzt. Lokale Sicherheitskräfte beurteilen zur Zeit das Ausmaß der Schäden.

Update 13:46 Uhr
Durch das Erdbeben ist mindestens eine Person ums Leben gekommen. Dabei handelt es sich um einen einheimischen Reiseführer (Sherpa), der beim Besteigen des Berges Ama Dablam von einem Steinschlag getroffen und tödlich verletzt wurde. Ein britischer Tourist wurde leicht verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Behörden handelt es sich um ein Nachbeben vom Gorkha-Erdbeben (M7.8) im April 2015, bei dem in Nepal und Nachbarländern mehr als 9000 Menschen ums Leben gekommen sind.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 28. November, 00:35 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet:

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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