Viele Schäden bei Erdbeben in Qinghai

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China – Durch ein moderates Erdbeben im Süden der Provinz Qinghai hat es in der Nacht zu Freitag zahlreiche Schäden gegeben. Nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes erreichte das Beben Magnitude 4.8. Das Epizentrum lag in einer dünn besiedelten Region nahe der Grenze zu Tibet. Die Herdtiefe des Bebens lag bei fünf Kilometern und damit sehr nahe an der Oberfläche.
Wie der Katastrophenschutz mitteilte, kam es durch die Erschütterungen in drei Dörfern nahe des Epizentrums zu größeren Schäden. Zahlreiche Gebäude erlitten Risse, Fenster wurden zerstört und Dachziegel stürzten herab. Mehrere Häuser wurden komplett zerstört. Mindestens eine Person wurde bei der Evakuierung eines Hauses leicht verletzt. Das genaue Ausmaß der Schäden wird zur Zeit weiter untersucht.

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Auch in der Provinz Yunnan hatte es Erdbebenschäden gegeben. Ursache waren zwei Erdbeben der Stärke 4.4 und 4.2 am Donnerstagmorgen. Nach Angaben des Katastrophenschutz waren insgesamt rund 3000 Gebäude betroffen, allerdings waren die Schäden überwiegend klein. Die wirtschaftlichen Verluste werden auf 1,5 Millionen Yuan beziffert.
Yunnan gehört zu den erdbebengefährdetsten Regionen Chinas. Mehrfach im Jahr kommt es hier zu moderaten, teils schweren Erdbeben. Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte, des steilen Reliefs und einer traditionellen Bauweise führen auch moderate Erdbeben immer wieder zu teils schweren Schäden.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 17. November, 22:45 Uhr

Magnitude: 4.8

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 17. November, 05:22 Uhr

Magnitude: 4.4

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

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Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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