Papua-Neuguinea: Schweres Erdbeben vor Neu-Irland

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Papua-Neuguinea – Ein schweres Erdbeben hat am Samstag die Insel Neu-Irland im Westen von Papua-Neuguinea erschüttert. Das Epizentrum lag vor der Küste. Nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Erdbeben Magnitude 7.5. Das Pacific Tsunami Warning Center gibt zunächst Magnitude 8.0 an. Demnach lag der Erdbebenherd in Rund 70 Kilometern Tiefe, während das GFZ von über 100 Kilometern Tiefe ausgeht. Bei Erdbeben in dieser Tiefe ist die Tsunami-Gefahr in der Regel geringer. Kleinere Wellen könnten dennoch die Küsten von Neu-Irland und Bougainville bedrohen. Eine offizielle Warnung gibt es noch nicht. Die Situation wird zur Zeit noch ausgewertet.

Das Erdbeben selbst war stark auf Neu-Irland spürbar. Schäden sind wahrscheinlich. Die Region ist, so wie die meisten Inseln der Region, dünn besiedelt. Es überwiegen dabei ländliche Siedlungen.
Auch in Port Moresby, der Hauptstadt von Papua-Neuguinea, war das Beben spürbar.

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Update 12:17 Uhr
Das United States Geological Survey hat das Erdbeben nach manueller Auswertung auf Magnitude 7.9 nach unten gestuft. Die Herdtiefe des Bebens lag demnach in rund 100 Kilometern Tiefe.

Update 12:22 Uhr
Es wurde eine Tsunami-Warnung für Papua-Neuguinea herausgegeben. Gewarnt wird dabei vor gefährlichen Wellen mit etwa drei Metern Wellenhöhe.

Update 12:41 Uhr
Es wurden bereits zwei starke Nachbeben mit Magnitude 5.6 und 6.0 registriert. Letzteres hatte sein Epizentrum rund hundert Kilometer weiter südlich vor der Küste von Bougainville. Die Tiefe war mit rund 60 Kilometern deutlich geringer als die des Hauptbebens.

Informationen über die Situation in den betroffenen Gebieten gibt es bisher nicht. Die meisten Orte sind sehr abgelegen und können nur schwer erreicht werden.

wird fortgesetzt…

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11:51 Uhr

Magnitude: 7.5

Tiefe: 110 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: wahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: aufgehoben

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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