Erdbebenschwarm im Westen von Canakkale

Türkei – Mehrere dutzend Erdbeben haben seit Samstag die Südwestspitze der türkischen Region Canakkale getroffen. Betroffen ist die Küstenregion nahe der Stadt Gülpinar. Insgesamt 26 Erdbeben über Magnitude 2 wurden seit den Mittagsstunden aufgezeichnet. In der Nacht zum Sonntag erreichte der Erdbebenschwarm seinen bisherigen Höhepunkt. Um 23:28 Uhr MEZ kam es dort zu einem Erdbeben der Stärke 4.7. Die Erschütterungen waren in den Provinzen Canakkale, Balikesi und Izmir deutlich zu spüren. Auch die griechische Insel Lesbos unmittelbar südlich vom Epizentrum und die Region Makedonien auf dem griechischen Festland waren betroffen.
Am Morgen um 05:03 Uhr folgte das zweite größere Erdbeben, das Magnitude 4.3 erreichte. Dieses war besonders in Canakkale und Lesbos zu spüren.
Ob die Erdbeben zu Schäden geführt haben, ist bisher noch nicht bekannt. Die Herdtiefe der Beben lag zwischen 5 und 10 Kilometern. Es ist möglich, dass sich die Aktivität am Sonntag fortsetzt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 14. Januar

Magnitude: bis 4.7

Tiefe: 5 bis 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: wahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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