Starkes Erdbeben im Norden von Indien

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Indien – Teile des Landes wurden am Montagabend von einem starken Erdbeben getroffen. Nach ersten Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam lag das Epizentrum in der Himalaya-Region Uttarakhand an der Grenze zu China. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5,3. Vom USGS wird sogar Magnitude 5.6 angegeben. Die Auswirkungen des Bebens reichten bis ins Himalaya-Vorland. Deutlich zu spüren war es unter anderem in der Indischen Hauptstadt Neu-Delhi und in der Millionenstadt Chandigarh, sowie im äußersten Westen von Nepal.
Nahe das Epizentrums war die Intensität vermutlich sehr hoch. Größere Schäden sind wahrscheinlich.

Update 7. Februar, 08:56 Uhr
Mindestens zwei Personen, eine Frau und ihr Sohn, wurden bei dem Erdbeben durch eine einstürzende Wand verletzt. Nach ersten Auswertungen des Katastrophenschutzes sind in mehreren Dörfern weit mehr als 100 Gebäude beschädigt oder zerstört worden. Für Betroffene werden Hilfsgüter bereitgestellt.
Zwischenzeitlich sprachen lokale Medien von einem Todesopfer infolge des Bebens. Diese Meldung konnte bisher nicht bestätigt werden.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 18:03 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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