Drei Verletzte bei Erdbeben in Kirgisistan und Tadschikistan

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Tadschikistan – Mehrere Staaten Zentralasien wurden am Mittwochmorgen von einem starken Erdbeben getroffen. Das Epizentrum lag im Grenzgebiet von Tadschikistan und Kirgisistan, etwa 250 Kilometer nordöstlich von Duschanbe. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Beben Magnitude 5.9. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen beider Staaten teils stark zu spüren. Besonders in den Hochhäusern der Städte Samarkand, Taschkent (Usbekistan) und Almaty (Kasachstan) war das Erdbeben ebenfalls zu spüren.
Die Notfallbehörden von Kirgisistan und Tadschikistan haben Rettungskräfte in die Epizentralregion geschickt. Nach ersten Meldungen kam es in mindestens zwei Dörfern in Tadschikistan zu Schäden. Mehrere Wohnhäuser sind teilweise eingestürzt. Meldungen über mögliche Verletzte gibt es bislang nicht.

Update 12:41 Uhr
Besonders in Kirgisistan scheint das Erdbeben größere Auswirkungen gehabt zu haben. Im Dorf Karamyk in der Region Osch wurden 10 Wohnhäuser schwer beschädigt. Die Bewohner mussten die Häuser verlassen. Ein lokales Krankenhaus erlitt schwere Schäden, sodass die Patienten evakuiert wurden. Kleinere Schäden traten in den Gebäuden einer Schule und eines Kindergartens auf.
Im Nachbarbezirk Chon-Alay stürzte eine Scheune ein und begrub einen Mann unter sich. Nachbarn konnten ihn verletzt aus den Trümmern ziehen. Zwei Mädchen mussten ebenfalls in Krankenhäusern behandelt werden.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 06:47 Uhr

Magnitude: 5.9

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.


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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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