Wieder starkes Erdbeben in Tadschikistan

Tadschikistan – Wie bereits vor wenigen Tagen hat sich am Freitagmorgen in der Grenzregion von Tadschikistan und Kirgisistan ein starkes Erdbeben ereignet. Zunächst gibt das United States Geological Survey (USGS) Magnitude 5.8 an, das deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam Magnitude 5.9. Das Beben war in weiten Teilen von Zentralasien deutlich zu spüren. Neben den beiden Ländern und ihren Hauptstädten sind Usbekistan und Kasachstan, sowie der Westen der chinesischen Provinz Xinjiang und der Norden von Pakistan betroffen. Erneut muss, vor allem in nahe gelegenen Orten Kirgisistans, mit größeren Schäden gerechnet werden. Dort sind bereits durch das erste Erdbeben viele Gebäude beschädigt worden.

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Update 15:47 Uhr
Die Schäden durch das neue Erdbeben sind nach Angaben der kirgisischen Behörden umfangreicher als beim ersten Beben. Eine vorläufige Auswertung ergab, dass insgesamt rund 900 Gebäude betroffen sind. Mindestens 319, davon der Großteil Wohnhäuser, gelten als unbewohnbar. Betroffene Familien werden evakuiert.
Nach dem Erdbeben am Mittwoch sind bereits Hilfsmaßnahmen am Laufen. 717 Menschen, deren Häuser beim ersten Erdbeben beschädigt wurden, sind in Notunterkünften untergebracht. Der Bestand an Hilfsgütern wird aufgestockt.
Aus den vom Erdbeben betroffenen Gebieten in Tadschikistan gibt es noch keine Meldungen über die neuen Auswirkungen. Auch zu den Folgen des ersten Erdbebens wurde bislang wenig bekannt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 07:09 Uhr

Magnitude: 5.8

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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