Erdbeben im Osten von Georgien

Georgien – Teile des südlichen Kaukasus wurden am Mittwochabend von einem moderaten Erdbeben erschüttert. Das Epizentrum lag in der georgischen Region Kachetien, etwa 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Tiflis. Nach ersten Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Beben Magnitude 4.5. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen des Landes und auch in den Nachbarländern Aserbaidschan und Armenien zu spüren. In letzterem unter anderem auch in der Hauptstadt Jerewan.
Die Epizentralregion ist vergleichsweise dicht besiedelt. Dort gibt es mehrere kleine Städte. Entsprechend sind leichte Schäden infolge des Bebens wahrscheinlich. In den Hauptstädten Tiflis und Jerewan ist nicht mit Schäden zu rechnen.

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Update 6. Juni, 06:43 Uhr
Bis zum Morgen sind keine größeren Schäden infolge des Erdbebens gemeldet worden. Der Katastrophenschutz berichtet von einem beschädigten Haus. Die Bewohner blieben unverletzt.
Die Behörden in Tiflis geben das Erdbeben mit Magnitude 5.1 an. Demnach lag das Hypozentrum in 30 Kilometern Tiefe.

Zeugenmeldungen
Tiflis (Georgien)
Leichtes vibrieren des Fußbodens eines 5 stöckigen Bürogebäudes, im ersten Stock wahrgenommen, in drei stärker werdenden Schüben in kurzer Abfolge von wenigen Sekunden, ca. 22:25 Uhr, keine Schäden (Intensität III)

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Patardzeuli (Georgien)
Zeit: 07.06.2017, 22:25 Uhr +/- 1min
Gefühlte Dauer: 5-7 Sekunden
Ort: Partazeuli, Region Kachetien, Georgien
Gebäude: Holzhaus auf Betonfundament, 1-geschossig
Wirkung: Gebäude schwankte spürbar, Türen Pendelten leicht in den Angeln, knarren der gesamten Holzkonstruktion. Keine Schäden. Keine spürbaren Nachbeben. (Intensität V)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 20:25 Uhr

Magnitude: 4.5

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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