Starkes Erdbeben erschüttert Peru und Ecuador – Zwei Verletzte, kleinere Schäden

Peru / Ecuador – Ein starkes Erdbeben hat am Montag die Grenzregion beider Länder erschüttert. Nach Angaben des peruanischen Erdbebendienstes IGP lag das Epizentrum in der peruanischen Region Tumbes, rund 20 Kilometer von der Grenze entfernt. Demnach erreichte das Beben Magnitude 6.2, ein Wert, der von den ecuadorianischen Behörden bestätigt wird. Das United States Geological Survey gibt, ebenso wie das Geoforschungszentrum Potsdam, Magnitude 5.6 an. Grund für die Abweichungen sind unterschiedliche Magnitudenskalen, die bei der ersten Auswertung verwendet werden. Unterschiede gibt es ebenfalls bei der Herdtiefe, die nach Angaben der lokalen Behörden bei rund 20 Kilometern lag.
In Piura und anderen größeren Städten im Nordewesten Perus waren die Erschütterungen stark zu spüren. Unter anderem in Tumbes sind viele Bewohner aus Angst aus ihren Häusern gerannt.
In Ecuador war das Beben unter anderem in Guayaquil zu spüren, dort aber nur mit geringer Intensität.

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In den vergangenen Stunden wurden mehrere kleinere Vorbeben aufgezeichnet.

Kleinere Schäden durch das Erdbeben in Orten nahe des Epizentrums sind möglich. Mit größeren Auswirkungen ist nicht zu rechnen.

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Update 17:19 Uhr
Die peruanische Zivilschutzbehörde berichtet, dass mindestens eine Person infolge des Erdbebens verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Eine weitere erlitt leichte Verletzungen. Durch das Beben ist in Puerto La Cruz mindestens ein Wohnhaus zerstört worden. Weitere Meldungen über Schäden oder Verletzte in Peru gibt es noch nicht.
Ecuadorianische Behörden teilten mit, dass in mehreren Städten kleinere Schäden aufgetreten sind. Betroffen ist davon ausschließlich die Provinz Loja. Die Situation wird weiterhin überwacht.

Update 19:12 Uhr
Drei Häuser in der Stadt Mancora (Region Piura) sind nach dem Erdbeben abgebrannt. Ursache des Feuers war ein Kurzschluss bedingt durch das Beben. Die Bewohner wurden bei dem Vorfall nicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Weitere Gebäude in der Stadt erlitten beim Erdbeben kleinere Schäden.

wird fortgesetzt, sobald weitere Informationen verfügbar sind

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13:34 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe: 18 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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