Verletzte bei Erdbebenserie in Nagano

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Japan – Die Präfektur Nagano im Zentrum der japanischen Hauptinsel Honshu wurde in der Nacht zu Sonntag MESZ von einer starken Erdbebenserie getroffen. Beginnend mit einem Erdbeben der Stärke 5,7 hat die Japanische Meteorologiebehörde (JMA) bisher 26 spürbare Erdbeben registriert. Das Hauptbeben erreichte dabei in der Epizentralregion Intensität 5+ (Shindo). Die beiden stärksten Nachbeben mit Magnitude 4.4 und 4.7 erreichten jeweils Intensität 4.
In der Epizentralregion, die am Hang des Vulkans Ontake (zuletzt 2014 aktiv) lag, kam es zu einigen Schäden. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilt, wurden zwei Menschen, darunter eine 83-jährige, von herabfallenden Gegenständen leicht verletzt. Mehrere Gebäude erlitten leichte Schäden. An mehreren Orten kam es zu Glasbruch. In der Stadt Otaki kam es zu Stromausfällen und infolge eines Wasserrohrbruchs zu Ausfällen in der Wasserversorgung.
Im Ort Kiso-machi musste eine Etage eines Krankenhauses wegen einer zerstörten Sprinkleranlage und folgender Überschwemmungen evakuiert werden.
Durch Steinschläge und kleinere Erdrutsche kam es zur Sperrung einiger Straßen.

Wie Seismologen mitteilten, handelt es sich um die gleiche Störungszone, an der sich das tödliche Erdbeben im Jahr 1984 ereignete. Dieses löste damals am Hang des Vulkans Ontake einen massiven Erdrutsch aus, bei dem 29 Menschen getötet wurden.
Behörden warnten vor weiteren starken Nachbeben, bei denen auch Erdrutsche nicht ausgeschlossen werden können.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. Juni, 00:02 Uhr

Magnitude: 5,6

Tiefe: 7 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.


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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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