Erdbeben in China beschädigt tausende Gebäude

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China – Im Nordosten des Landes hat am Sonntagmorgen ein moderates Erdbeben tausende Gebäude beschädigt. Das Epizentrum lag nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes in der Provinz Jilin nahe der Grenze zu Heilongjiang. Magnitude 4.9 wird für das Erdbeben angegeben. Demnach lag der Erdbebenherd in 12 Kilometern Tiefe. Neben der dem Epizentrum am nächsten liegenden Großstadt Songyuang waren die Erschütterungen auch in der Millionenstadt Harbin zu spüren.
In der dicht besiedelten Epizentralregion sind insgesamt 70 Dörfer und Städte vom Erdbeben betroffen. Wie der Katastrophenschutz am Abend mitteilte, sind insgesamt rund 4400 Gebäude im unterschiedlichen Ausmaß beschädigt wurden. Einige Gebäude seien teilweise eingestürzt. Insgesamt sind rund 12.000 Menschen betroffen. Verletzt wurde bei dem Erdbeben niemand.

Update:
In einer neuen Statusmeldung hat der chinesische Katastrophenschutz die Zahl der beschädigten Gebäude weiter nach oben korrigiert. Demnach sind 6512 Häuser betroffen. Mindestens 69 seien komplett zerstört worden. 14.000 Menschen sind betroffen und 1900 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Verletzte gab es nicht, jedoch erlitt eine Frau durch das Erdbeben einen Herzinfarkt. Sie befindet sich zur Zeit in ärztlicher Behandlung.

Zeugenmeldungen
Changchun (Jilin)
Kurz nach 7, durch leichtes schwanken des Hotels wach geworden. (Intensität III)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 23. Juli, 01:13 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe: 12 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.


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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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