Iran: Starkes Erdbeben in Kerman

Iran – In der Provinz Kerman im Südosten des Landes hat sich am Sonntagabend ein starkes Erdbeben ereignet. Wie die iranische Seismologiebehörde registrierte, lag das Epizentrum des Erdbebens nahe der Stadt Sirch, etwa 50 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5.4 und hatte seinen Herd in geringer Tiefe. Größere Schäden in den Orten nahe des Epizentrums sind wahrscheinlich.

Wie iranische Medien berichten hat die Rettungsorganisation „Roter Halbmond“ Teams in die Region entsandt, um Schäden zu beurteilen und mögliche Verletzte zu versorgen. Bislang konnte keine Verbindung mit der betroffenen Region hergestellt werden, da Telefonverbindungen und die Stromversorgung ausgefallen sind. Die Nachrichtenagentur Entekhab berichtet unter Berufung auf Rettungskräfte, dass mehrere Gebäude im Dorf Sadabad eingestürzt sind.

Rund um Sirch hat es in den vergangenen Jahren mehrfach moderate Erdbeben gegeben. Ursache der Beben dort ist die Gowk-Störung, die in den letzten Jahrzehnten einige große Beben hervorgebracht hat. Zuletzt hat im Jahr 1998 ein Beben der Stärke 6.6 nahe Sirch gegeben. Dabei kamen mindestens 5 Menschen ums Leben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19:32 Uhr

Magnitude: 5.4

Tiefe: 10 km

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Unwahrscheinlich

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.