Verletzte bei Erdbeben in Ecuador

Ecuador – In der Nacht zu Samstag (MESZ) hat ein starkes Erdbeben die Küstenregion von Ecuador getroffen. Wie die ecuadorianischen Behörden angeben, erreichte das Erdbeben Magnitude 6.3. Das United States Geological Survey spricht von Magnitude 6.0. Betroffen vom Erdbeben war die Region Manabi, wo ebenfalls das Epizentrum des katastrophalen Bebens vom Vorjahr (M7.8) gelegen hat.

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In umliegenden Städten, wo die Erschütterungen aufgrund einer geringen Herdtiefe stark zu spüren waren, brach stellenweise Panik aus. Wie ecuadorianische Medien berichten sind insgesamt fünf Menschen beim Erdbeben leicht verletzt worden. Zwei Personen, darunter eine Schwangere, erlitten einen Schock und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Drei weitere wurden von herabstürzenden Gegenständen, bzw. Trümmerteilen getroffen.
An zahlreichen Gebäuden gab es kleinere Schäden. Teilweise stürzten Mauern ein. Wie berichtet wird soll mindestens ein Wohnhaus komplett eingestürzt sein. Der Katastrophenschutz untersucht zur Zeit die Auswirkungen.
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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 1. Juli, 00:29 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe: 8 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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