Viele Verletzte bei Erdbeben im Irak

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Irak – An der iranisch-irakischen Grenze hat sich am Mittwochnachmittag ein starkes Erdbeben ereignet. Betroffen war die Region Sulaimaniyya im kurdisch verwalteten Teil des Iran. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Beben eine Stärke von 5.6. Der Iranische Erdbebendienst gibt Magnitude 5.3 an. Das Epizentrum lag demnach unmittelbar am Rand der Großstadt Qalat Dizah, die rund 140.000 Einwohner hat. Nach vorläufigen Daten soll der Erdbebenherd in geringer Tiefe gelegen haben. Entsprechend stark waren die Erschütterungen in Qalat Dizah und Umgebung zu spüren. Erste unbestätigte Meldungen, die via Twitter verbreitet wurden, sprechen von mehreren zerstörten Gebäuden sowie zahlreichen Verletzten.
Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und der mutmaßlich hohen Intensität am Epizentrum ist mit schweren Schäden zu rechnen. Auch Todesopfer sind möglich.

Update 21:08 Uhr
Viele Menschen haben sich zur Zeit des Bebens außerhalb der Gebäude aufgehalten, sodass es trotz einstürzender Wände vergleichsweise wenig Verletzte gibt. Nach Angaben lokaler Behörden mussten 17 Menschen in Krankenhäusern behandelt werden. Meldungen über Todesopfer gibt es nicht.
Neben Gebäudeschäden kam es durch das Erdbeben auch zu teils größeren Erdrutschen im bergigen Umland.

wird fortgesetzt, sobald weitere Informationen verfügbar sind…

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15:42 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe:

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Ja

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.


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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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