Erdbeben am Vesuv

Italien – Mehrere kleine Erdbeben haben sich in der Nacht zum Sonntag an den Hängen des Vesuvs ereignet. Eines der Beben wurde von Anwohnern umliegender Orte verspürt. Um 05:17 Uhr kam es demnach zu einem Erdbeben der Stärke 2.5. Das Epizentrum lag demnach am Ostrand des Vulkankraters, rund 15 Kilometer Luftlinie vom Stadtzentrum von Neapel entfernt. Unmittelbar danach folgte ein zweites Erdbeben mit Magnitude 1.5. Nach Angaben des Vesuv-Observatoriums kam es am frühen Morgen noch zu mindestens drei weiteren Erdbeben, deren Magnitude aber noch nicht ermittelt werden konnte.
Die Erschütterungen des Hauptbebens waren selbst in Teilen von Neapel noch deutlich zu spüren. In den Städten und Dörfern direkt am Vulkan sind viele Menschen aus Angst aus ihren Häusern gerannt.

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Schäden infolge des Erdbebens sind nicht zu erwarten. In den vergangenen Monaten kam es mehrfach zu kleinen spürbaren Erdbeben am Vesuv, die der normalen Hintergrundaktivität des ruhenden Vulkans zuzuschreiben sind.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 05:17 Uhr

Magnitude: 2.5

Tiefe: 2 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Nein

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Vulkanotektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Haben Sie ein Erdbeben gespürt? Falls ja, teilen Sie uns dies bitte über das unten stehende Kontaktformular mit. Bitte geben Sie auch Zeitpunkt (Datum, Uhrzeit), sowie wenn möglich Intensität und mögliche Auswirkungen des Erdbebens (Schäden, etc.) an. Um doppelte Veröffentlichungen zu vermeiden, schicken Sie für jedes Erdbeben bitte maximal eine Meldung ab. Vielen Dank.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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Andrea
Gast
Andrea

Auch beim Spiegel gab es wegen der phlegräischen Felder schon 2016 eine Warnung:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/phlegraeische-felder-in-italien-europas-supervulkan-rumort-a-1126321.html

und hier der Fall El Hierro:

http://lapalma1.net/2016/04/11/el-hierro-angst-vor-vulkanausbruch/

oder hier:

http://www.vulkane.net/vulkane/kanaren/el-hierro.html

Und wenn man dann noch diesen unterseeischen Krater bei El Hierro dazu addiert, dann ist der Spaß vorbei. Dieses Teil entwickelt sich zu einem globalen Killer!!

Andrea
Gast
Andrea

hi Jens

eine Frage dazu:
bedeutet dass jetzt, dass der Vesuv am Ende eine Aufwachphase einleitet?? Und kann es mit weiteren Beben in den Phlegräischen Feldern in Zusammenhang stehen?? Denn man geht ja inzwischen von einer unterirdischen Magmagang-Verbindung aus wie ich dass im Netz lese.

Grueße aus Unterfranken