Erdbebenschwarm bei Albertville

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Frankreich – In den französischen Alpen nahe der Stadt Albertville kommt es seit einigen Tagen zu einem Erdbebenschwarm, der am Mittwochvormittag an Intensität zugelegt hat. Begonnen hat die Aktivität am Montagnachmittag, gefolgt von den ersten spürbaren Erdbeben in der Nacht zu Dienstag. Dabei kam es am Dienstagvormittag um 11:35 Uhr zum ersten „Hauptbeben“ mit Magnitude 2.9. Daraufhin folgten mehrere kleine Beben binnen weniger Minuten und ein anschließender Rückgang der Aktivität. Ein erneutes Aufleben folgte am Mittwochmorgen mit mehreren Erdbeben unter Magnitude 2. Der vorläufige Höhepunkt wurde am Vormittag erreicht. Zunächst kam es um 11:37 Uhr zu einem Beben der Stärke 3.1, wie die Universität Straßburg registriert hat. Es folgten weitere kleine Beben und schließlich ein zweites Beben mit Magnitude 3.1 um 12 Uhr.
Die beiden größeren Erdbeben waren im nahe gelegenen Orten deutlich zu spüren, vor allem aufgrund der geringen Herdtiefe. Das Epizentrum der Erdbeben lag etwa 25 Kilometer südlich von Albertville am Rand des Dorfes Épierre.

Die Region Albertville – Grenoble gehört zu den seismisch aktivsten Regionen der westlichen Alpen. Kleinere Erdbebenschwärme sind dort sehr häufig. In der Vergangenheit hat es mehrere starke Erdbeben gegeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 16. Oktober

Magnitude: bis 3.1

Tiefe:

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Nein

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.


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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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