Erdbebenserie in Bengkulu

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Artikel ursprünglich vom 16. Oktober, 14:20 Uhr

Indonesien – Bei einer Erdbebenserie in der indonesischen Provinz Bengkulu sind am Montag (16.) dutzende Gebäude beschädigt worden. Betroffen ist der Distrikt Kepahiang, etwa 50 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Bengkulu im Süden der Insel Sumatra. Bereits seit Samstag werden dort vom Indonesischen Erdbebendienst kleinere Erdbeben verzeichnet. Vier davon, das stärkste am Samstag mit Magnitude 3.5, wurden von den Einwohnern verspürt, weshalb einige die Nacht zum Sonntag im Freien verbracht haben.
Am Montag folgte ein weiteres Erdbeben, das mit Magnitude 3.3 zwar schwächer war, aber aufgrund höherer Intensität (gemessen wurde Intensität V bei einer Herdtiefe von nur einem Kilometer) zahlreiche Schäden verursacht hat. Betroffen ist das Dorf Baru Bogor, wo nach offiziellen Angaben mindestens 14 Wohnhäuser beschädigt wurden. Bewohner berichten von weiteren Schäden. An mindestens zwei Häusern sind Wände eingestürzt. Zudem bildeten sich große Risse in Straßen und auch in Feldern. Mehrere Menschen mussten aufgrund der Schäden ihre Häuser verlassen. Meldungen über Verletzte gibt es nicht.

Update 20. Oktober, 09:02 Uhr
Die Erdbebenserie hat auch in den vergangenen Tagen angedauert. Der Großteil der Erdbeben findet dabei inzwischen in extrem geringer Tiefe statt, meist nur rund ein Kilometer. Entsprechend sind selbst kleine Beben in Kepahiang deutlich zu spüren. Zwei neue Erdbeben, die sich am Freitagmorgen ereignet haben, erreichten Magnitude 2.9 bzw. Magnitude 3.0. Es wurde jeweils Intensität IV erreicht. Dies führte zu neuen kleineren Schäden an einigen Gebäuden im Dorf Pasar Ujung im Süden von Kepahiang.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 03:53 Uhr

Magnitude: 3.3

Tiefe: 1 km

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.


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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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