Erdbeben nahe Parma

Italien – In der Norditalienischen Region Emilia-Romagna hat sich am Sonntagnachmittag ein moderates Erdbeben ereignet. Es erreichte nach ersten Angaben des Italienischen Erdbebendienstes Magnitude 4.4. Dabei soll das Hypozentrum in 32 Kilometern Tiefe gelegen haben. Das Epizentrum lag demnach nahe der Stadt Parma am Nordrand des Apennin, etwa 115 Kilometer südöstlich von Mailand.
Die Erschütterungen waren verbreitet im Norden von Italien zu spüren. Unter anderem reichte das Schüttergebiet bis Mailand und Genua. Auch Orte am Südrand der Alpen und in der Toskana waren betroffen.
Einige Minuten zuvor hat es ein Vorbeben der Stärke 3.3 gegeben. Auch in den vergangenen Tagen wurden dort mehrere kleine Erdbeben um Magnitude 2 registriert.
Es ist eines der größten Erdbeben der letzten Jahre in der Region. Kleinere Schäden sind in der relativ dicht besiedelten Epizentralregion möglich. Aufgrund der relativ großen Tiefe sind größere Auswirkungen nicht zu erwarten.

Update 16:25 Uhr
Das Erdbeben hat einige kleinere Schäden nahe des Epizentrums verursacht. Es gibt Berichte über Risse in Häuserwänden. Die italienischen Behörden werten die Schäden zur Zeit aus.

wird fortgesetzt, sobald weitere Informationen vorliegen

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13:37 Uhr

Magnitude: 4.3

Tiefe: 32 km

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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