Starkes Erdbeben im Nordatlantik

Atlantik / Norwegen – Zwischen dem norwegischen Festland und Grönland hat sich am Dienstagnachmittag ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum am Mittelatlantischen Rücken, rund 450 Kilometer nordöstlich der norwegischen Insel Jan Mayen. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5.6. Das deutsche Geoforschungszentrum Potsdam gibt das Erdbeben mit Magnitude 5.5 an.
Da die Distanz zwischen Epizentrum und besiedelter Landmasse sehr groß ist, waren die Erschütterungen nicht zu spüren. Tsunamigefahr besteht nicht, da die Magnitude zu gering war. Das Erdbeben geht auf eine Blattverschiebung zurück.

Am nördlichen Mittelatlantischen Rücken kommt es häufig zu moderaten bis starken Erdbeben, die in der Regel keine Gefahr darstellen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14:15 Uhr

Magnitude: 5,6

Tiefe:

Spürbar: Nein

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Nein

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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