Tote bei Erdbeben in Costa Rica

Costa Rica – Infolge eines schweren Erdbebens in der Nacht zu Montag sind in Costa Rica mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben ereignete sich an der Pazifikküste des Landes, etwa 60 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt San Jose. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Beben Magnitude 6.6. Das deutschen Geoforschungszentrum Potsdam registrierte Magnitude 6.6. Beide Erdbebendienste gehen von einer relativ geringen Herdtiefe aus.
Landesweit sind durch das Erdbeben mindestens drei Personen ums Leben gekommen. Todesursachen sind bei allen panikbedingte Herzprobleme. Verletzte gibt es nach ersten Angaben nicht. Auch die Schäden infolge des Erdbebens sind relativ gering. In zahlreichen Städten rund um das Epizentrum und vereinzelt auch in San Jose gibt es oberflächliche Gebäudeschäden (risse im Putz, etc.). Ein Gebäude musste wegen größerer Schäden in der Stadt Jaco direkt an der Küste evakuiert werden. Die Untersuchungen der Schäden in dem betroffenen Gebiet dauern an.
Es hat mehrere Nachbeben vor der Küste gegeben, deren Magnitude unter 4 lag.

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Zeugenmeldungen
Ojochal
Sonntagabend, ich lag im Bett. Das Bett hat für schätzungsweise ca. 10 Sekunden angefangen spürbar zu schwanken. Es gab keine Schäden. Ich habe mich natürlich erschrocken und konnte es nicht glauben, dass es gerade ein Erdbeben war. So richtig bewusst wurde es mir erst, als mir alle aus Deutschland geschrieben haben und gefragt haben, ob es mir gut geht. (Intensität III)

Monteverde
Wir waren beim Abendessen und plötzlich fing der Boden an zu schwimmen. Es dauerte ca. 15 Sek, dann war es vorbei.
Lampen und Kronleuchter an der Decke schwanken sehr stark (Intensität II)

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Playas del Coco
Meine Tochter und ich lagen auf dem lazy chair, der für ca. 10 Sekunden zart aber spürbar schwankte. (Intensität II)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13. November, 03:28 Uhr

Magnitude: 6,5

Tiefe: 20 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Ja

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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