Viele Verletzte bei Erdbeben in Borudscherd

Iran – Ein moderates Erdbeben hat in der Nacht zu Freitag (24. November) die iranische Großstadt Borudscherd in der Provinz Lorestan getroffen. Wie der iranische Erdbebendienst angibt, erreichte das Erdbeben Magnitude 4.3. Das Epizentrum lag demnach rund 10 Kilometer südwestlich der Stadt. Entsprechend waren die Erschütterungen in Borudscherd und umliegenden Dörfern teils stark zu spüren. An vielen Orten sind Menschen in Panik aus ihren Häusern gerannt. Mindestens 34 Personen haben sich dabei verletzt. Zwei von ihnen schwerer, sodass sie weiterhin in Krankenhäusern behandelt werden müssen.
Die Schäden infolge des Erdbebens sind sehr gering, wie der Rote Halbmond am Freitagnachmittag mitgeteilt hat. Nur in einzelnen Häusern bildeten sich demnach kleine Risse. Die Auswertung der Schäden sei allerdings noch nicht abgeschlossen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 23:30 Uhr

Magnitude: 4.3

Tiefe: 11 km

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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