Schwarm in Chuzestan: Zwölf Erdbeben in drei Stunden

Iran – Mehrere Erdbeben haben am Samstagmorgen die Bewohner der Iranischen Stadt Schuschtar im Westen des Landes in Angst und Schrecken versetzt. Innerhalb von drei Stunden zwischen sechs und neun Uhr mitteleuropäischer Zeit registrierte der Iranische Erdbebendienst mindestens zwölf spürbare Erdbeben, davon elf über Magnitude 3 wovon zwei Magnitude 4 erreicht haben. Mehrere dutzend kleine Erdbeben, die nicht bis Schuschtar zu spüren waren, wurden ebenfalls registriert.
Der Erdbebenschwarm, der bereits im November begonnen hat, erreichte damit am Samstag seinen vorläufigen Höhepunkt. Das Epizentrum der Erdbeben lag nahe des Ortes Guriyeh, rund 20 Kilometer von Schuschtar entfernt. Dabei lag die Herdtiefe meist bei acht bis 11 Kilometern.

Infolge der andauernden Erschütterungen haben die Behörden der Provinz Chuzestan am Vormittag Notfallmaßnahmen eingeleitet. So bleiben Schulen und andere öffentliche Gebäude in Schuschtar bis auf weiteres geschlossen. Anwohner wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Meldungen über Schäden infolge der Erdbeben gibt es zunächst nicht.

Chuzestan gehört zu den Iranischen Provinzen mit der geringsten Seismischen Aktivität. In den letzten 600 Jahren hat es dort nur ein Erdbeben über Magnitude 6 gegeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 30. Dezember, 06:32 Uhr

Magnitude: bis 4.0

Tiefe: 8 bis 11 km

Spürbar: ja

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Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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