Starkes Erdbeben im Süden von Myanmar

Myanmar – Teile von Myanmar und Thailand wurden am Donnerstagabend (MEZ) von einem starken Erdbeben erschüttert. Wie das United States Geological Survey (USGS) registrierte, erreichte das Erdbeben Magnitude 6.0. Demnach lag das Epizentrum innerhalb eines unbesiedelten Waldgebietes in der Bago-Division, rund 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Naypyitaw. Die Erschütterungen waren dort sowie in der ehemaligen Hauptstadt Rangun deutlich zu spüren. Auch in der Thailändischen Region Chiang Mai wurden Erschütterungen verspürt.
Da die direkte Umgebung des Epizentrums nahezu unbesiedelt ist, muss nicht mit größeren Schäden gerechnet werden. Allerdings können bei der Magnitude auch in größerer Distanz kleinere Schäden auftreten.

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Etwa zwölf Minuten nach dem Hauptbeben folgte ein erstes Nachbeben, das ungefähr eine Magnitude schwächer war. Genaue Daten sind noch nicht bekannt. Ein zweites, etwas stärkeres, folgte um 19:42 Uhr

Update 19:58 Uhr
Eine für diese Magnitude ungewöhnlich starke Nachbebenaktivität wird registriert. Folgende Ereignisse sind bislang bestätigt:
19:38 Uhr, Magnitude 5.2
19:43 Uhr, Magnitude 5.1
19:44 Uhr, Magnitude 5.2
Sowohl bei den Lokalisierungen, als auch bei der Magnitudenbestimmung gibt es allerdings große Unsicherheiten. Es ist sicher zu sagen, dass das Nachbeben um 19:43 Uhr stärker war als das um 19:38 Uhr

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19:26 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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