Schäden nach Erdbeben in Costa Rica; Erdbeben Island, Frankreich

In Costa Rica hat es gestern Nachmittag wieder ein größeres Nachbeben gegeben. Diesmal hat es anscheinend sogar ein paar Schäden angerichtet.
Nach USGS Angaben hatte dieses Erdbeben Magnitude 5,0 und eine Tiefe von 45 Kilometern. Bewohner haben dieses Beben als sehr stark empfunden, Menschen rund um San Jose geben Intensität V an.
Behörden melden „keine erhebliche Sachschäden“ nach diesem Erdbeben. Allerdings wurden vorsichtshalber öffentliche Gebäude für einige Stunden evakuiert. In der Infrastruktur wurden Schäden gemeldet. Auch sollen mehrere Mauern eingestürzt sein. Menschen wurden nicht verletzt.

Island:
Im Norden von Island setzt sich die Erdbebenserie fort. drei Erdbeben der Stärke 3,5, 3,7 und 3,9 leiteten einen neuen Erdbebenschwarm ein, der zur Zeit andauert. Die Tiefen der Beben lagen zwischen 20 und einem Kilometer. Schäden gab es keine. Viele Leute vermuten, dass dieser Schwarm vulkanischen Ursprungs ist. Belege dafür gibt es aber nicht. Nördlich der Insel gibt es mehrere submarine Vulkane, vermutlich auch einige bislang unbekannte, die nicht überwacht werden.

Frankreich:
In den Französischen Pyrenäen hat es ein Erdbeben der Stärke 3,4 gegeben, das in der Epizentralregion spürbar war.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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