Erdbeben Indonesien, China, Rom, Mississippi

Indonesien:
Sumbawa:
Bereits gestern Nachmittag gab es nördlich der Insel Sumbawa, bekannt durch den Vulkan Tambora, ein Erdbeben der Stärke 5,4 in 30 Kilometern Tiefe. Schäden gab es keine.

Sumatra / Mentawai:
Nahe der Insel Nias westlich von Sumatra gab es gestern gegen 21 Uhr ein Beben der Stärke 5,2. EMSC nennt eine Tiefe von 49 Kilometern, USGS 4 Kilometer. Wenn das USGS recht hat ist nicht auszuschließen, dass es auf der bevölkerunsreichen Insel Nias zu Schäden gekommen ist. Berichte darüber gibt es zur Zeit nicht.

Java:
Kurz nach 7 heute Morgen wurde der Westen Javas von einem Erdbeben der Stärke 5,1 erschüttert. Indonesische Behörden gebe Magnitude 5,5 an. Die Tiefe des Bebens lag bei 40 bis 50 Kilometern.
Nach Angaben mehrerer Indonesischen Medien verursachte das Erdbeben kurzzeitig Panik unter der Bevölkerung, da es stark zu spüren gewesen sein soll. Es wurden Mitarbeiter des Katastrophenschutzes in die Region entsandt um mögliche Schäden zu erfassen. Zur Zeit gibt es noch keine Meldungen über Schäden oder Verletzte.

China:
In der Provinz Yunnan gab es gestern Abend wieder ein stärkeres Erdbeben. USGS und EMSC nennen Magnitude 4,8. Die chinesischen Behörden nennen Magnitude 3,5. Das Epizentrum lag nur 40 Kilometer nördlich der 6,8 Millionen Einwohner zählenden Stadt Kunming. Bislang liegen keine Berichte über Schäden vor.

Update hier






Italien:
Wenige Kilometer östlich von Rom gab es am Morgen ein Erdbeben der Stärke 2,1.













USA:
Im Golf von Mexiko, vor der Küste von Mississippi und Alabama, wo Erdbeben seltener sind als Hurrikans, gab es gester Abend ein Beben der Stärke 2,7.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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