Starkes Erdbeben vor Chile; Nachbeben in Guatemala, Kanada und Costa Rica; Erdbeben vor Ecuador

Vor der Küste von Chile gab es in der Nacht ein starkes Erdbeben mit Magnitude 6,0. Betroffen ist nicht eine der bereits befürchteten Regionen O’Higgins oder Antofagasta, sondern die „Strike-Slip Verwerfung“ vor der Küste von Aisen, wo es bereits gestern zwei Erdbeben im oberen 4er Bereich gab. (Die anderen Regionen sind durch die Subduktionszone beeinflusst)
An Land war das Erdbeben mit Intensität III bis IV spürbar und somit ungefährlich. Einen Tsunami gab es nicht.

Dies ist das siebte 6+ Erdbeben seit dem Hauptbeben in Guatemala.(7. November) Eine beunruhigende Zahl.

Neben Chile gab es in allen Erdbebenregionen der vergangenen Wochen größere Nachbeben.

Angefangen hat es in Costa Rica um 1.12 Uhr. Dort gab es Magnitude 4,2.

Weiter ging es um 2.52 Uhr mit M 4,9 in Myanmar.(Epizentrum nahe der neuen Hauptstadt Naypyidaw.)

Um 5.55 Uhr kam ein Nachbeben der Stärke 5,3 auf Queen Charlotte Island.

Kurz darauf, um 6.32 Uhr, folgte ein Nachbeben der Stärke 4,7 vor Guatemala.

Zwischendurch gab es noch kleinere Nachbeben vor der Küste von Alaska.(Unter M 4)

Zudem gab es noch ein Erdbeben der Stärke 5,1 vor der Küste von Ecuador. Es hatte eine Tiefe von 40 Kilometern und war in einigen Küstenorten spürbar, richtete aber höchstwahrscheinlich keine Schäden an.

Weitere Erdbeben gab es in Taparaca / Chile(M 5,0), Albanien (M 3,6) und im Norden von Taiwan, nahe Taipeh (M 4,0).

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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