Weitere Erdbeben und Schäden in China

Yunnan:
Nach dem gestrigen Beben mit 8 Verletzten im Süden des Landes gab es heute morgen gegen 6 Uhr MEZ ein weiteres Erdbeben im Süden der Provinz. Es hatte Stärke 4,7 und nach Angaben der chinesischen Behörden eine Tiefe von 5 Kilometern.
Dieses Erdbeben verursachte schwere Schäden in der Epizentralregion. 10 Wohngebäude sind eingestürzt, 880 weitere wurden beschädigt. Zudem entstanden Schäden an 70 Bauernhöfen und einer Schule.
Mehr als 5.000 Menschen sind direkt von den Erdbebenschden betroffen. Niemand wurde verletzt. Die Regierung hat entsprechende Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

Guangxi:
Die nach Guangdon und Yunnan drittsüdlichste Provinz Chinas hat auch ein Erdbeben abbekommen. In der Region, wo Erdbeben vergleichsweise selten sind, ereignete sich gestern Abend um 20.21 Uhr ebenfalls ein Erdbeben der Stärke 4,7 in einer Tiefe von 7 Kilometern. Dabei wurden nach chinesischen Medienberichten fast 400 Gebäude beschädigt. Meist handelte es sich um leichte Schäden wie Risse in Mauern. Zudem sind zwei Züge bei dem Erdbeben entgleist.
1.600 Menschen waren betroffen. Auch hier gab es kein Verletzten. Für die Opfer wurden Zelte und Nahrungsmittel bereitgestellt.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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