Sichuan: Erdbeben im Norden verläuft harmlos

Nach Ya’an und Yilin hat es um 17.28 Uhr die Region Mao im Norden der chinesischen Provinz Sichuan getroffen. Das Erdbeben hatte nach Angaben des EMSC Magnitude 4,9. Die Chinesischen Behörden nennen glücklicherweise nur M 4,3. Die Tiefe des Erdbebens liegt bei 15 Kilometern.

Nach vorläufigen Angaben lag das Epizentrum in einer vergleichsweise dünn besiedelten Bergregion, etwa 100 Kilometer nördlich von Chengdu, nahe der Grenze zu Gansu. Dass auch dieses Erdbeben Schäden verursacht, kann nicht ausgeschlossen werden. Allerdings deuten die bisherigen Daten darauf hin, dass dieses Erdbeben zur Abwechslung mal ohne negative Auswirkungen bleibt.

Update:
Bis auf einen Zug, der der Sicherheit wegen, gestoppt wurde, hatte das Erdbeben nach aktuelsten Meldungen keine negativen Auswirkung. Es gab keine Schäden oder Verletzte. Auch Panik gab es nicht.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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