Starkes Erdbeben vor der Küste von Peru

30. März, 19:01 MEZ
Um 18.30 Uhr MEZ ereignete sich vor der Küste der zentralperuanischen Region Ancash ein Erdbeben der Stärke 5,6. Nach Angaben vom  USGS hatte es eine Tiefe von 50 Kilometern. Das Epizentrum lag etwa 50 Kilometer von der Großstadt Chimbote entfernt.
Im Normalfall dürfte es nicht zu Schäden gekommen sein. Die Intensität, vermutlich III bis IV, so wie es die ShakeMap ergibt, war zu gering.
Allerdings berichten Zeugen von einer hohen Intensität des Erdbebens.

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Update 1. April:
Glücklicherweise gab es weder zu Schäden noch zu Verletzten. Jedoch verursachte das Erdbeben in Chimbote Panik unter der Bevölkerung. Davon betroffen waren auch Besucher eines Fußballspiels. Glücklicherweise beruhigten sich die Menschen schnell wieder.
Im Zentrum der Stadt, sowie an den Hafenanlagen, flüchteten die Menschen auf die Straßen.

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Siehe auch:
Erdbebenserie in Peru verursacht schwere Schäden (23. Februar 2013)

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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