Zwei starke Erdbeben in Russland / China / Nordkorea

In der Grenzregion von Russland, China und Nordkorea kam es um 15 Uhr MESZ (Mitternacht Ortszeit) zu einem starken Erdbeben. Nach Angaben vom USGS hatte es Stärke 6,2 und eine Tiefe von 562 Kilometern. Diese Tiefe wird dafür gesorgt haben, dass die Intensität so stark abgeschwächt wurde, dass in keinem der drei betroffenen Ländern mit ernsten Schäden zu rechnen ist. Allerdings war es vermutlich in einem weiten Umkreis spürbar.

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Vielleicht noch ein Hinweis: Dieses Erdbeben war auf jeden Fall tektonischen Ursprungs.(Durch die Subduktion der Pazifischen unter die Eurasische Erdplatte vor der Küste von Japan) Ein menschlicher Einfluss kann unabhängig von der politischen Lage definitiv ausgeschlossen werden!

Update 6. April:
Ein weiteres Erdbeben der Stärke 5,9 hat heute Morgen um 2.29 Uhr MESZ die Region getroffen. Das Epizentrum lag wenige Kilometer nordwestlich vom den des ersten Erdbebens. Auch das zweite hatte eine Tiefe von über 550 Kilometern. Beide Erdbeben waren mit geringer Intensität in vielen Regionen spürbar. Schäden gab es keine

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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