Panama / Costa Rica : Starkes Erdbeben in der Grenzregion

Im nördlichen Teil der Grenzregion von Panama und Costa Rica kam es um 11.41 Uhr MESZ zu einem Erdbeben der Stärke 5,5. Nach vorläufigen Angaben des EMSC war die Tiefe sehr flach, nur 8 Kilometer, was ein hohes Schadenpotential am Epizentrum hat. Aber die Tiefe wird wahrscheinlich noch korrigiert.
Das Epizentrum lag etwa 160 Kilometer von San Jose, Costa Ricas Hauptstadt entfernt.
USGS nennt aktuell M 5,6 und eine Tiefe von 12 Kilometern.

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Update:
Die ShakeMap vom USGS ergibt Intensität VII am Epizentrum, wo etwa 1000 Menschen leben sollen.
MMI VII kann zu schweren Schäden an schlecht gebauten Häusern führen.
Ein wenig entfernt vom Epizentrum gibt es ein Gebiet mit mehreren Dörfern und kleinen Städten. Dort habe das Erdbeben nach USGS-Rechnungen Intensität VI. Auch dabei sind Schäden möglich.
Zur Zeit ist es früh am Morgen in Costa Rica und Panama.

Update:
Menschen auf Twitter berichten auf beiden Seiten der Grenze von Stromausfällen und Problemen mit der Telefonverbindung. Von Regalen fielen Gegenstände. Schäden wurden bislang nicht berichtet.

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Update 28. Mai:
Es wird berichtet, dass im Ort Almirante, etwa 30 Kilometer südöstlich vom Epizentrum (Panama) ein Holzhaus durch das Erdbeben eingestürzt ist. Der Bewohner blieb unverletzt. Weitere Gebäudeschäden wurden bislang nicht gemeldet.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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