China: Erdbeben verursachen Zwischenfall in Aluminiumfabrik

In den vergangenen Tagen kam es in einer chinesischen Aluminiumfabrik in der Provinz Guangxi zu einem Zwischenfall, infolge einer Reihe kleiner Erdbeben. Dabei ist Reservoir mit hochgiftigem und umweltgefährdendem Rotschlamm, ein Nebenprodukt der Aluminiumherstellung, gebrochen. Ein erstes kleines Leck trat bereits am vergangenen Montag (17. Juni) Ortszeit auf. Verschlimmert wurde die Lage nach einem Erdbeben der Stärke 2,3 am Freitag. 
Chinanews

Dabei ist der Schlamm in mehrere Bäche gelaufen und hat einige Ortschaften nahe der Stadt Baise überschwemmt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Auch ein nahe gelegenes Trinkwasserreservoir sei nicht betroffen. Jedoch bleibt offen, wie schimm der Schaden an der Umwelt und am Grundwasser ist.

Rettungskräfte versuchen mit Flockungsmitteln den Rotschlamm aus den Straßen und Wasserläufen zu beseitigen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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