Mexiko: Leichtes Erdbeben hinterlässt Schäden an Schulen

Die Mexikanische Region Nuevo Leon wurde heute morgen um 1.28 Uhr MESZ von einem Erdbeben der Stärke 3,8 getroffen. Die Tiefe lag bei nur knapp 3 Kilometern. Infolge des Bebens wurden in der Epizentralregion, die etwa 80 Kilometer östlich der Großstadt Monterrey lag, mehrere Schulgebäude beschädigt. Über Schäden an anderen Gebäuden würde zunächst nichts bekannt. Verletzt wurde niemand.

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Die Region Nuevo Leon liegt im Nordosten von Mexiko, knapp 100 Kilometer von der Texanischen Grenze (USA) entfernt. Erdbeben sind dort vergleichsweise selten, obwohl die Region von mehreren topographisch auffälligen Verwerfungslinien durchzogen ist. Im 21. Jahrhundert gab es erst zwei Erdbeben über Magnitude 4. Allerdings ist die seismische Aktivität in den vergangenen Monaten angeschriegen. Von Juli bis Dezember 2012 wurden allein 80 kleine Erdbeben registriert. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zum 20 Kilometer entfernten Stausee Presa El Cuchillo.

Erst vor wenigen Tagen wurde das Zentrum von Mexiko nahe der Hauptstadt von einem Erdbeben der Stärke 5,8 getroffen, bei dem hunderte Häuser beschädigt und zwei Menschen verletzt wurden.

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 Informationsquelle(n): NGDC, SSN Mexico, eluniversal.mx

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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