Starkes Erdbeben (Nachbeben) vor Japan verursacht mehrere Verletzte

Heute morgen um 5.28 Uhr ereignete sich vor der Küste von Honshu ein starkes Erdbeben. Nach Angaben der JMA hatte es Magnitude 6.0 und eine Tiefe von 50 Kilometern. JMA Intensität 5+ wurde in Teilen der Präfektur Miyagi registriert. JMA Intensität 5-, eine Stufe unter 5+, gilt in Japan allgemein als Grenzwert für mögliche Schäden.
Nach ersten Meldungen wurden mindestens 2 Menschen in der Umgebung von Sendai verletzt. Ein Mann wurde von einer herabfallenden Lampe am Kopf verletzt, ein zweiter an der Hand.
Größere Sachschäden wurden bislang noch nicht berichtet. Jedoch blieben viele Fahrstühle stecken, einige Menschen sind noch eingeschlossen. Auch im Zugverkehr gab es sicherheitshalber Einschränkungen.
Das Erdbeben war bis nach Tokyo spürbar.

Update 10.34 Uhr:
Ein dritter Verletzter ist bestätigt. Dabei handelt es sich um einen älteren Mann, der in Panik gestürzt ist und sich an der Hüfte verlertzt hat

Update 5. August, 08.26 Uhr
Eine vierte leichtverletzte Person wurde berichtet. Gebäudeschäden hingegen habe es nicht gegeben. Herabfallende Gegenstände und Stürze waren die Ursache der Verletzungen.
Jedoch kam es Stellenweise zu Wasserrohrbrüchen, was wiederum Schäden verursachte.
Nach Angaben von Seismologen handelt es sich bei diesem Erdbeben um ein Nachbeben des Tohoku-Beben am 11. März 2011.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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