Starkes Erdbeben in Japan (Präfektur Fukushima) – Mindestens 2 Verletzte

Im Osten der Japanischen Hauptinsel Honshu ereignete sich um 19.25 Uhr ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5,8. Die japanischen Behörden nennen eine Tiefe von 20 Kilometern. Das Epizentrum lag in der Präfektur Fukushima unterhalb der Stadt Iwaki (330.000 Einwohner), Etwa 35 km vom der Atomruine Fukushima entfernt. Dort hat das JMA Intensität 5+ registriert, was zu Schäden führen kann.
Das Beben war bis nach Tokyo spürbar. Eine Tsunamigefahr besteht nicht.

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Heute Morgen kam es an gleicher Stelle zu einem Vorbeben der Stärke 4,6. (JMA 3)

Ein erstes Nachbeben der Stärke 3,9 wurde verzeichnet.

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Update 19.53 Uhr:
Auf die Atomruine hatte das Erdbeben nach ersten Angaben keinen Einfluss. Neue Schäden oder Störungen sind dort auch nicht zu erwarten.

Update 19.58 Uhr:
Weitere Nachbeben im Bereich von Magnitude 3 wurden registriert. Informationen über Schäden liegen noch nicht vor. Basierend auf den Folgen früherer ähnlicher Beben in der Region ist aber mit leichten Gebäudeschäden zu rechnen. Auch Erdrutsche sind durch den durchnässten Boden infolge von Taifun Man-yi, der Japan vor einigen Tagen traf, möglich.

Update 21.37 Uhr:
Mindestens 2 Menschen wurden bei dem Erdbeben am Fuß (Schnittwunde), bzw an der Schulter / Oberarm (Verrenkung) verletzt.
Größere Schäden durch das Erdbeben wurden bislang nicht berichtet. Aber es wurden zwei Straßen infolge des Erdbebens gesperrt.

Update 20. September:
Nur leichte Schäden wurden aus der Präfektur Fukushima gemeldet.
An einem Wohnhaus fielen einige Ziegel vom Dach, an einem zweiten brach eine Abwasserleitung. Größere Schäden gab es nicht. Es blieb bei 2 Verletzten.

Updates folgen…

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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