Schweres Erdbeben vor der Küste von Chile – Nur geringe Schäden

Ein schweres Erdbeben mit Magnitude 6.5 ereignete sich wenige Minuten nach Mitternacht vor der Küste der chilenischen Region Coquimbo. Nach Behördenangaben hatte es nur eine flache Tiefe.
Es war in vielen chilenischen Regionen, sowie in Teilen von Argentinien deutlich spürbar, auch in der Hauptstadt Santiago, von wo Intensität IV gemeldet wird. Die höchste registrierte Intensität war V in einigen Regionen nahe des Epizentrums.
Dort kam es vereinzelt zu Stromausfällen. Viele Menschen gingen auf die Straßen. Größere Schäden oder Verletzte wurden bislang nicht gemeldet. Ein Tsunami wurde nicht verursacht.

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Update 08.55 Uhr:
Neben den Stromausfällen, von denen überwiegend ländliche Regionen weiter im Inland betroffen waren, werden auch kleinere Schäden aus den Küstenstädten gemeldet. Dabei handelt es sich aber nur um Glasbruch, sowie Störungen im Mobilfunknetz und Brüche von Versorgngsleitungen. Verletzt wurde niemand.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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