Ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5.6 traf um 10.47 Uhr MEZ den Norden von Kolumbien, es ereignete sich in einer Tiefe von etwa 30 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens lag in der Region Arauca nahe der Grenze zu Venezuela. Die Region um das Epizentrum ist recht dünn besiedelt mit nur wenigen kleineren Städten und Dörfern. Nach Berechnungen des USGS hatte das Beben in dem Bereich Intensität V. Dies kann zu Schäden an ländlichen Gebäuden führen. Zum aktuell noch frühen Zeitpunkt gibt es keine Berichte über Schäden. Jedoch kam es in umliegenden Städten teilweise zu Panik.
Kolumbien war in den letzten Wochen bereits von mehreren größeren Erdbeben betroffen. Bei mindestens 3 Beben kam es zu Gebäudeschäden.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).