Leichte Erdbeben in Kansas

Vier leichte Erdbeben, das stärkste mit Magnitude 3.2, erschütterten gestern den Süden des US-Bundesstaates Kansas nahe der Grenze zu Oklahoma. Offiziell wurden durch die schwachen Erschütterungen keine Schäden gemeldet. In einem Haus in der nächst gelegenen Stadt Anthony wurde jedoch, nach Angaben der Besitzerin, eine Tür beschädigt.

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In den letzten Monaten hat es vermehrt Erdbeben im eigentlich ruhigen Kansas gegeben. Diese werden, wie auch im benachbarten Oklahoma, mit Fracking in Verbindung gebracht, wobei die seismische Aktivität in Oklahoma deutlich höher ist. Mehrere spürbare Beben werden dort pro Tag registriert, häufig kommt es zu neuen Rissen in Gebäuden.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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